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Eine Einbauküche sollte im Kaufvertrag gesondert erfasst werden.

Eine Einbauküche sollte im Kaufvertrag gesondert erfasst werden. 

Foto: Nestor Bachmann/dpa-mag

Bewegliches Inventar bei Hauskauf

Immobilienkäufer sollten darauf achten, dass bewegliches Inventar im Kaufvertrag gesondert erfasst ist.

Berlin: Eine Einbauküche kann Immobilienkäufern helfen, Steuern zu sparen. Eine solche Ausstattung ist rechtlich gesehen nicht Teil der Immobilie, erklärt der Eigentümerverband „Haus & Grund Deutschland“. Die Einbauküche unterliegt damit nicht der Grunderwerbsteuer. Wer eine Bestandsimmobilie kauft, sollte also darauf achten, dass nicht fest eingebautes Mobiliar gesondert im Kaufvertrag erfasst ist. Die Preise sollten aber angemessen sein. Das Finanzamt akzeptiert solche steuerfreien Extras in der Regel nur in einer Höhe von etwa 15 Prozent des gesamten Kaufpreises. Wird diese Grenze überschritten oder erscheinen die angesetzten Werte als unrealistisch, wird das Finanzamt einen entsprechenden Nachweis verlangen. Wichtig zu beachten: Bei solchen steuerlich optimierten Kaufverträgen ist Rücksprache mit der finanzierenden Bank nötig. Denn durch das Herausrechnen von Zubehör verliert die Kreditsicherheit, die die Bank erhält, an Wert. Dadurch kann sich die Beleihungsgrenze verändern – also der Anteil an der Kaufsumme, den die Bank maximal finanziert.