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Gartenplanung.

Gartenplanung.

Foto: Rainer Sturm / pixelio.de

Hausplanung mit Außenanlagen

Im Garten können Bauherren oft selbst Hand anlegen. Allerdings müssen hierfür wichtige Schnittstellen mit dem Hausbau geplant werden.

Berlin: Außenanlagen wie Terrasse, Gartenwege und das Auffüllen des Gartenbodens übernehmen viele Bauherren selbst. Das Problem: Das Haus muss technisch korrekt an die Außenanlagen angeschlossen werden. Eine zentrale Rolle spiele, wie hoch der Garten mit Boden aufgefüllt wird. Darauf abgestimmt müssen bei der Bauplanung die obere und untere Sockellinie sowie die Höhe der Abdichtung geplant werden. Letztere muss über das Niveau des Gartenbodens hinausragen, sonst drohen auf Dauer Feuchteschäden. Wird dies nicht bei der Hausplanung mitgedacht, muss das Gelände-Niveau später vielleicht auf die Höhe der Abdichtung abgesenkt werden. Oder man muss die Abdichtung nach oben verlängern lassen. Das sind laut Verband Privater Bauherren (VPB) Folgekosten von 500 bis 5 000 Euro.
Während sich die Abdichtung bei einem Massivbau meist problemlos nachträglich erweitern lasse, könne bei Holzhäusern ein Graben um das Haus nötig werden, der mit Gitterrosten abgesichert wird. Der VPB rät Bauherren vertraglich zu definieren, wie weit die Baufirma das Haus vorbereiten und fertigstellen muss, dass sie selbst die Anlage der Außenbereiche anknüpfen können.

(dpa-mag)