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Hilfe bei Streit auf der Baustelle.

Hilfe bei Streit auf der Baustelle.

Foto: Tobias Hase

Hilfe bei Streit auf der Baustelle

Auf einer Baustelle gibt es gelegentlich Streit zwischen Kunde und Bauunternehmen. Das muss aber nicht immer in einer Klage münden.

Erste Anlaufstelle kann auch die zuständige Handwerkskammer sein. „Alle Handwerkskammern im Bundesgebiet haben die gesetzliche Aufgabe, vermittelnd tätig zu werden, wenn es zu einem Streit zwischen einem Kunden und einem Handwerksbetrieb kommt“, sagt Manfred Steinritz von der Handwerkskammer Düsseldorf. Um das Vermittlungsverfahren auf den Weg bringen zu können, benötigt die Handwerkskammer ein Schreiben, in dem der Verbraucher den Sachverhalt schildert. Die Kammer bittet dann den Betrieb um eine Stellungnahme. Dies gilt für Fälle, bei denen der Streitwert unter 750 Euro liegt. Liegt er höher, gibt es bei vielen Handwerkskammern Bauschlichtungsstellen. „Bei der Schlichtung kann es etwa um Abrechnungsstreitigkeiten, Planungsfehler oder Ausführungsfehler gehen“, erläutert Steinritz. Die Streitbeilegung kann zwischen Bauherren, Bauausführenden, Architekten oder Bauingenieuren erfolgen. Darüber hinaus können sich Verbraucher an die Allgemeine Verbraucherschlichtungsstelle in Kehl wenden, die immer als Auffangschlichtungsstelle zur Verfügung steht. Daneben gibt es einen Ombudsmann Immobilien im Immobilienverband Deutschland IVD - in Kooperation mit dem Verband Privater Bauherren (VPB).