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Plätzchen backen

Jetzt ist wieder die schöne Zeit der Weihnachtsbäckerei gekommen. Wusstest du, dass jedes Land seine eigene Spezialität hat?

In Deutschland gibt es Nürnberger Lebkuchen, Dresdner Christstollen, Aachener Printen, Frankfurter Bethmännchen und noch viel mehr. Österreich bietet Vanillekipferl und Nussecken, in Italien entsteht der Rosinenkuchen Panettone mit kandierten Früchten ganz oben auf der Speisekarte. In Spanien gibt es Polverones, ein Schmalzgebäck mit Mandeln. Wer die britische Insel besucht, findet Ingwerkekse ider Gingerbread (Lebkuchen) sowie Fruchtkuchen. Belgien ist die Heimat von Spekulatius und die Franzosen lieben den Bûche de Noel, einen Biskuitkuchen mit viel Schokolade. 
Länder in Amerika oder Ozeanien sind von Ihren ehemaligen Kolonialherren beeinflusst. So gibt es in Nordamerika, Austrralien und Neuseeland die typischen britischen Konfekte. Südamerika hingegen wird von italienischen Einflüssen geprägt. Den italienischen Panettone gibt es beispielsweise in ähnlicher Form auch in Peru. Richtig süß wird es hingegen in einem Land, das religiös und kulturell eigentlich gar kein Weihnachtsfest kennt, jedoch den kommerziellen Gewinn dieser Zeit für sich entdeckt hat: Japan. Neben einem Sahe Weihnachtskuchen gibt es hier Schneeballkekse. Die in Puderzucker gewendeten Kugeln werden das ganze Jahr gegessen, haben aber im Dezember Hochkonjunktur. Wenn du jetzt Appetit auf Vanillekipferl oder Lebkuchen bekommen hast, mach doch deinen Eltern den Vorschlag gemeinsam zu backen. Bald schon wird ein unwiderstehlicher Duft durch euer Haus ziehen. 

tat/DEIKE