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Foto: Petra Hegewald/pixelio.de

Warum werden Äpfel speckig?

Ein englisches Sprichwort sagt, dass ein Apfel pro Tag den Gang zum Arzt erspart. Und tatsächlich wurden in den letzten Jahren immer mehr gesundheitsfördernde Substanzen im beliebtesten Obst der Deutschen entdeckt.

 Im Apfel stecken mehr als 20 Mineralstoffe und Spurenelemente. Reif geerntete, nicht zu lange gelagerte Äpfel enthalten sehr viel Vitamin C. Der Genuss von Äpfeln kann deshalb grippalen Infekten vorbeugen. Aber je länger die Äpfel lagern, umso unschöner werden sie. Der Grund: Wie anderes Obst reifen auch Äpfel nach dem Pflücken weiter. Dabei nehmen sie Sauerstoff aus der Luft auf und geben Kohlendioxid und das Reifegas Ethylen ab. Wichtig bei der Lagerung von Äpfeln ist die Luftfeuchtigkeit. Da ein Apfel zu 70 Prozent aus Wasser besteht, schrumpelt er, wenn das Wasser bei längerer Lagerung und geringer Luftfeuchtigkeit verdunstet. Er wird speckig. Am besten lagert man Äpfel deshalb im Keller bei etwa sieben Grad Celsius und hoher Luftfeuchte. Einige Tage lang bleibt der Apfel auch im Kühlschrank frisch. Am besten sind Bio-Äpfel, weil sich die wichtigsten Inhaltsstoffe in oder unter der Schale befinden. 

Brückner/DEIKE