Sie sind hier: Startseite
Wer in einer WG lebt, spart Geld

Wer in einer WG lebt, spart Geld  

Foto: R. Sturm/ Pixelio

Wohngemeinschaften helfen sparen

Besser zusammen als allein: Studierende sparen in einer WG bis zu 36 Prozent der Miete.

Nürnberg: Das Leben in einer WG hat für Studierende viele Vorteile: Es können nicht nur die Hausarbeiten aufgeteilt werden, auch die Mieten sind günstiger. Das zeigt der Mietpreis-Check der Unistädte von immowelt.de. Dafür wurden die Mieten von Singlewohnungen (20 bis 40 Quadratmeter) mit denen von WG-tauglichen Wohnungen (70 bis 90 Quadratmeter) in Studentenstädten verglichen. Das Ergebnis: In allen Städten sind die Quadratmeterpreise in einer großen Wohnung niedriger. Die größte Ersparnis haben Studenten in Gießen: Eine Singlebude in der Universitätsstadt kostet im Median 13,60 Euro pro Quadratmeter. Wer mit Mitbewohnern zusammenlebt, zahlt nur 8,70 Euro und damit 36 Prozent weniger. Gerade für den klammen Studentengeldbeutel eine große Erleichterung. Denn laut einer Auswertung des Deutschen Studentenwerks stehen einem Studierenden in Deutschland durchschnittlich 918 Euro pro Monat zur Verfügung. Die Miete für eine 40-Quadratmeter-Wohnung in Gießen würde davon alleine 544 Euro in Anspruch nehmen. Leben Studenten auf 90 Quadratmetern, sind es zwar 783 Euro, diese teilen sie sich dann aber mit den Mitbewohnern, so dass am Ende mehr Geld übrig bleibt.

mic